Frei-Tag ist Schreib-Tag
Weil in Freiheit die Gedanken fließen, sich übers Blatt ergießen.
Beim Schreiben neue Ideen aufsprießen.
Ängste ans Licht kommen, aus ihren Verließen.
Sie muss man nur mit Liebe übergießen, bis zum Moment da sie ihre Dunkelheit verließen.
So bringt Freiheit Gnade mit sich. Denn auch ich war einst Gefangener.
Ein in bittere Gedanken eingeschlossener. Doch sein Licht traf mich direkt aus der Höhe, in der vollen Breite meines Herzens, sodass ich der Länge nach auf Knien vors Kreuz fiel.
Buße tat und meine Schuld bekannte, in die ich mich so oft verrannte.
Und als ich meine Schuld erkannte und benannte, da hörte ich die Stimme die ich schon so lange kannte. Sie war’s die mich erschuf in Freiheit, und auch aus dem Paradies verbannte. Die Stimme die mich schuf, und die Macht hat mich zu tilgen.
Diese Stimme spricht das Wort. Und dieses Wort bringt Leben. Aus sich selbst.
Da wird mir bewusst in diesem Moment der Umkehr und Erniedrigung, in der Selbsterkenntnis von falschen Abbiegungen da kommt das Wort des Lebens, als Antwort aufs Bekennen.
Er schenkt mir neue Freiheit, er schenkt mir neues Leben.
An diese Freiheit will ich mich jetzt immer rückerinnern,
wenn mir am Freitag die Gedanken flimmern.