Warum ist unser Gottesbild so entscheidend?

1. Einordnung des Themas

Ich möchte euch anhand einer Grafik veranschaulichen, warum das Thema Gottesbild fundamental ist. Wichtig für jeden Menschen. Egal ob er nun gläubig ist oder nicht.
Das Thema Gottesbild behandelt ein mentales, also gedankliches Konzept. Es ist mehr als das, aber da kommen wir später noch drauf. Mentale Konzepte sind grundlegende Schablonen unseres Wahrnehmungsbewusstseins. Das bedeutet, dass deine mentalen Konzepte, alles, wirklich alles beeinflussen und subjektiv einfärben, was du wahrnimmst. Wenn dein Physisches Auge eine Sonnenbrille vor der Netzhaut hat, nimmst du die Welt dunkler war, weil Lichtstrahlen gefiltert dein Auge erreichen. So ist es auch mit unserem inneren Auge, wenn ich unser Wahrnehmungsbewusstsein so nennen darf. Ein einfaches und leicht zugängliches Beispiel für ein starkes mentales Konzept, das die gesamte Wahrnehmung einfärbt: Die rosarote Brille, wenn man(n) verliebt ist. Es ist wie eine mentale Sonnenbrille auf dem inneren Auge der Wahrnehmung.
Und aus meiner Sicht sind die folgenden drei die wichtigsten mentalen Konzepte, also gedankliche Schablonen, die unsere gesamte innere und äußere Wahrnehmung einfärben und prägen: Gottesbild, Menschen- bzw. Selbstbild und das Weltbild.
In dieses Konzepten herrscht eine Hierarchie: Das Gottesbild ist das wichtigste. Denn es handelt vom Schöpfer der die Schöpfung und das Geschöpf – hier im Fokus vor allem der Mensch- geschaffen hat. Also ist das Gottesbild die wichtigste Wahrnehmungsschablone die unser Bewusstsein hat. Ich denke damit ist die Wichtigkeit dieses Themenfeldes ausreichend dargestellt. Ich kann es natürlich nur eröffnen und Impulse zum weiterdenken und weiterreflektieren geben.

2. Worauf hat unser Gottesbild Auswirkungen?

Das Gottesbild wirkt immer. Auch wenn Menschen es verleugnen. Auch ein Atheist hat eine Art Gottesbild. Er negiert Gott in seinem Denken, und verliert somit die Möglichkeit Gott selbst, die Welt als seine Schöpfung und den Menschen als sein Geschöpf wahrzunehmen. Aus meiner Sicht eine sehr gefährliche und schlimme Lüge, die konsequent zu Ende gedacht in den ewigen Tod führt.
Auf der anderen Seite ermöglicht uns ein positives Gottesbild überhaupt erst den Menschen als Ebenbild Gottes wahrzunehmen. Egal wie verzehrt es auch gerade noch sein mag. Stell dir gerade den nervigsten Menschen vor, der dich zuletzt richtig zur Weißglut gebracht. Und jetzt sage dir: Und auch dieser Mensch ist ein Ebenbild Gottes. Merkst du, dass das etwas mit dir macht? Und ein positives Gottesbild ermöglicht es uns auf der anderen Seite, die Welt als Schöpfung Gottes wahrzunehmen. Und wenn man das zu Ende denkt, führt es dazu, dass der Mensch dankbar wird, und die Welt um sich herum als wertvoll, schön und nicht selbstverständlich erachtet.

Etwas psychologischer Ausgedrückt:
Unser Gottesbild bestimmt – weil es unsere Wahrnehmung beeinflusst- unser gesamtes:
● Denken
● Fühlen, und
● Wollen
Zusammengefasst: Unser Gottesbild bestimmt unser Verhalten. Wie wir leben und handeln.
Hier möchte ich die erste Bibelstelle anführen:
Sprüche 4,23: „Mehr als auf alles andere aber achte auf dein Herz, denn es bestimmt, wie du dein Leben führst“. (NGÜ)
Was hier im hebräischen mit Herz übersetz wird, bedeutet den Sitz unserer Persönlichkeit.
Ich habe das für mich so definiert: Das was die Bibel als Herz bezeichnet, ist unser ICH, der Sitz unserer Persönlichkeit. Unser Ich ist die Schaltzentrale unserer Seele. Unser ICH beherrscht und führt (im Idealfall) unser Denken, Fühlen und Wollen: Also unsere Seele, die unser Verhalten auslöst und steuert.
Ein weiterer zentraler Bibelvers der dazu einlädt das Denken, also auch die grundlegenden Mentalen Konzepte wie unser Gottesbild, zu reflektieren ist Römer 12,2:
„Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“ (NGÜ)

Ein weiterer Aspekt warum es wichtig ist, Gott richtig zu erkennen, also ein korrektes, wahrheitsgemäßes Gottesbild zu bekommen ist, dass Gott selbst die Wahrheit ist.
Jesus Christus ist die lebendige, mensch- und fleischgewordene Wahrheit.
Johannes 14,6: „»Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.“ (NGÜ)

Ich ergänze frei: Auch zum richtigen, wahrheitsgemäßen Gottesbild, vom Vatergott kommen wir nur durch Jesus Christus. Damit ist der Weg zum wahrhaften Gottesbild fest, und klar definiert. Über Jesus Christus.

Also haben wir den Weg zum Gottesbild klar dargestellt.
Aber wie fange ich an diesen Weg zu beschreiten? Egal wo ich gerade stehe? Selbst wenn ich Gott nicht kenne. Aber ihn vielleicht von ganzem Herzen suche und kennen lernen möchte. Oder ich bin schon lange im Glauben und möchte Gott wieder neu, anders , tiefer erkennen.
Der Startpunkt ist in einer Sache immer gleich. Es startet mit einer inneren Bewusstseinshaltung, die in der Bibel als Ehrfurcht vor Gott beschrieben wird. Unser Herz – das wir gerade als Schaltzentrale der Seele, des Denkens, Wollens und Fühlens definiert haben, muss eine ehrfürchtige Haltung – die des Geschöpfes vor dem Schöpfer- einnehmen. Dann ist der Weg durch Jesus Christus frei, Gott zu erkennen.
Sprüche 1,7: „Ehrfurcht vor dem HERRN ist der Anfang jeder Erkenntnis, nur törichte Menschen verachten Weisheit und Erziehung.“ (NGÜ)
Denn: In Jakobus 4,6 lesen wir: „Es heißt ja in der Schrift: »Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen, aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.« (NGÜ)

Und mit diesem Ehrfürchtigen Herzen sollen wir loslegen, nach Erkenntnis der Wahrheit zu suchen. Meiner Meinung nach ist echte Wahrheitserkenntnis auch immer Gotteserkenntnis, weil Gott Wahrheit ist. So lesen wir eine Ermutigung dazu in Sprüche 2, 2-4:
„ 2 Habe ein offenes Ohr für die Weisheit und versuche von Herzen, verständig zu werden.
3 Verlange nach Einsicht und bitte um Verstand,
4 suche nach ihnen wie nach Silber, forsche nach ihnen wie nach verborgenen Schätzen.“

In diesem Sinne sollen wir wie Bergarbeiter sein, die keine Mühe scheuen, wertvolles Material zu bergen. Und wie Silberschmiede, die rohes Silbererz einschmelzen und in Silbermünzen vergießen. Rohe Gotteserkenntnis ist wie Silbererz. Wenn wir darüber reflektieren, schreiben, nachdenken, mit anderen Geschwistern darüber diskutiern, um die Wahrheit ringen, dann ist das – als Methaper ausgedrückt- das Einschmelzen von Silbererz, Entfernen von Schlacke, und die Formgebung in praktische Münzen.

Und nun noch ein Bibelvers, der die ultimativen Auswirkungen des Gottesbildes aufzeigt:
Johannes 3,16-18.
„16Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
17 Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn.“

Wenn dein Gottesbild falsch ist, bist du schon verurteilt, und ziehst das Gericht Gottes über dich. Denn wenn du einer Lüge glaubst, dass es Gott nicht gibt, oder Jesus Christus der Weg zum Vater ist, wirst du nicht in der Lage sein, die Wahrheit und damit den Weg zum Leben zu erkennen. Und das endet im Gericht Gottes.
Also ist es nicht übertrieben zu sagen: Das richtige Gottesbild entscheidet über Leben und Tod!
Es ist zutreffend und biblisch. Eine harte Aussage. Wenn Sie jedoch zur Einsicht und Umkehr führt, auch heilsam.

3. Änderung des Gottesbildes: Beispiele aus der Geschichte

Biblisch: Vom Saulus zum Paulus. Saulus hatte ein falsches Gottesbild. Er dachte, er gefällt Gott, wenn er Christen verfolgt. Jesus Christus ist ihm begegnet und hat ihm geholfen, ihn wirklich zu erkennen, kennen zu lernen und somit sein Gottesbild zu ändern. Die Auswirkung: Das Ich des Saulus , sein Herz wurde geläutert, transformiert. Sein Denken, Wollen und Fühlen hat sich geändert. Dadurch, dass Gott ihm gnädig war, und sein wichtigstes mentales Konzept, das falsch war, zerschmettert hat, und es mit Wahrheit ersetzt hat.
Die Frucht: Paulus wurde der wahrscheinlich wirkmächtigste Apostel der grob das halbe neue Testament niedergeschrieben hat.
Einen Aspekt möchte ich an dieser Geschichte hervorheben: Es bedurfte der Gnade Gottes, dass Paulus umkehren konnte, dass er sein falsches Gottesbild ändern konnte.

Und das sehen wir auch im nächsten Beispiel, dass es auf die Gnade Gottes ankommt, dass das Gottesbild korrigiert und wahrhaftiger wird:
Martin Luther: Dadurch dass der Geist Gottes, der auch der Geist der Wahrheit ist, ihm Erkenntnis über das Verständnis einer einzigen Bibelstelle geschenkt hat, hat das in Martin Luther selbst eine Reformation, eine Erneuerung seines Herzens bewirkt, und von dort eine Reformation die nicht mehr an Landes- und später Kontinentgrenzen halt gemacht hat.
Römer 1,17: „Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«“ (NGÜ)
Martin Luther dachte er muss gerecht sein, damit er aus Glauben leben kann. Von Gott angenommen wird. Doch dann schenkt Gott ihm die Erkenntnis, dass Jesus Christus ihn gerecht macht, sodass er dadurch, durch den Glauben an Christus und das was dieser für ihn getan hat, gerecht wird, und er daraus leben kann. Dadurch von Gott angenommen wird.“

Beide, sowohl Saulus/ später Paulus als auch Martin Luther hatten Ehrfurcht vor Gott. Dem Beginn der Weisheit (die Ehrfurcht). Noch nicht das Ende, denn beide waren am Anfang als Menschen oft auch fehlgeleitet mit Fehlern behaftet. Aber Gott hat ihr Herz angeschaut und war Ihnen gnädig.
Also möchte ich auch uns heute Mut machen: Sucht Gott, eifert für ihn, auch wenn ihr dabei mal Fehler macht, das soll uns nicht aufhalten. Gott kommt uns entgegen und schenkt uns Wahrheit und Erkenntnis. Bitte Gott darum, dass er sich dir zeigt. Sich dir offenbart, wie er ist. Dass du dein Gottesbild mehr der Wahrheit anpasst, in dem du Gott suchst, ihn anschaust und dich von ihm verändern und belehren lässt.

4. Betrachtung von Bibelstellen die unser Gottesbild prägen können

Gemeinsames Thema: Tod, aufgrund von Mangelnder Gotteserkenntnis:

Hosea 4, 1-6:  Neues Leben Bibel

Die Klage des HERRN gegen Israel

1 Hört das Wort des HERRN, ihr Israeliten! Der HERR führt einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes. Er wirft euch vor: »In eurem Land gibt es keine Treue, keine Mitmenschlichkeit und auch keine Gotteserkenntnis. 2 Ihr flucht und lügt, mordet, stehlt und brecht die Ehe. Eine Bluttat reiht sich an die andere. 3 Das ist die Ursache dafür, dass in eurem Land nichts mehr wächst. Das ganze Land trauert, und alles, was darin lebt, wird krank. Selbst die Tiere, Vögel und Fische verenden. 4 Ihr sollt aber niemanden verklagen; versucht auch nicht, anderen die Schuld zu geben. Ihr Priester seid es, die ich anklage![1] 5 Am hellen Tag sollt ihr zu Fall kommen, und die ganze Priesterschaft soll in der Nacht stürzen. Eure Mutter[2] aber soll umkommen. 6 Mein Volk stirbt aus Mangel an Erkenntnis [Gottes]. Ihr Priester weigert euch mich zu kennen, deshalb will ich euch auch nicht mehr kennen. Weil ihr das Gesetz eures Gottes vergessen habt, will ich auch eure Kinder vergessen. Ihr dürft nicht mehr meine Diener sein!

Ich möchte folgende Aspekte aus der Geschichte in den Vordergrund stellen:

  • Ein falsches Gottesbild führt dich in die Selbstzerstörung
  • Ein stolzes und eigensinniges Herz kann Gott nicht erkennen, kann also nicht zu einem wahrhaftigen Gottesbild kommen.
    Ich zitiere nochmals Sprüche 1,7: „Ehrfurcht vor dem HERRN ist der Anfang jeder Erkenntnis, nur törichte Menschen verachten Weisheit und Erziehung.“ (NGÜ)
  • Wer sein Gottesbild korrigiert, Lüge mit Wahrheit ersetzt, der macht den Schritt vom Tod ins Leben zurück.
  • Egal wie falsch dein Gottesbild ist. Egal wie sehr du Gott verachtet, verspottet oder dich über ihn aufgeregt hast: Er ist bereit für deine Rückkehr. Er freut sich, dich wieder in seine Arme zu schließen.
  • Wenn du der Bruder im Gleichnis bist, der denkt, dass er Gott kennt, aber eigentlich hat sein Gottesbild und Vaterbild Lücken und Lügen: Wie reagierst du auf diese Geschichte? Wie reagierst du auf Gottes Geduld, Gnade und Einladung, dein Gottesbild korrigieren zu dürfen?
    Und damit komme ich zum letzten Punkt der Predigt:

5. Eigenes Zeugnis  –  Praktische Anwendung

Wenn du jetzt merkst, dass Bitterkeit; Wut oder Zynismus in deinem Herzen aufsteigt, wenn du das hörst, möchte ich dir sagen, nimm heute die Chance war, von dieser Wut und Bitterkeit frei zu werden. Ich sage das, weil Gott mich davon befreit hat.
Eine Geschichte aus meinem Leben möchte ich dazu teilen. Als mein Vater 2017 gestorben ist, hatte ich sehr viel mit Wut, Bitterkeit und Zynismus zu kämpfen. Ich habe mich gefühlt, wie der zweite verlorene Sohn im Gleichnis.
Ich habe Lügen geglaubt, die mein Gottesbild verzerrt haben, und mich dadurch vom Leben entfernt haben. Ich habe mich entfernt von mir selbst, von Freunden, von Gemeinde, von Gott.
Ich habe in meiner Bitterkeit folgende Gedanken und Gefühle gehabt: Andere segnet Gott. Über die freut er sich, die beschenkt er. Aber mich hat er wohl vergessen. Was hatte mein Vater davon, dass er sich für die Gemeinde aufgerieben hat und jetzt früher gestorben ist, mit schlechter Gesundheit in den letzten Jahren?
Ich hatte nur noch eine Frage an Gott: Gott, bist du wirklich 100 % gut. Wenn das nicht der Fall ist, kann ich mir den Rest mit Gemeinde und Christsein sparen.
Ich werde die Geschichte nicht komplett ausrollen. Ich kann so viel sagen: Gott hat sich auf die Frage eingelassen und um mein Herz gekämpft. Und ich habe in der Zeit nie aufgehört, nach Wahrheit und Erkenntnis zu streben. Ich wollte es wissen. Ich will die Wahrheit immer noch erforschen. Immer mehr. Heute kann ich sagen, dass mein Bild von Gott, meine Erkenntnis über ihn größer und stärker geworden ist, und mir diese Gotteserkenntnis selbst immer mehr göttlichen Frieden, Ruhe und die Freiheit in Christus schenkt. Und ich kann heute sagen: Auch wenn es jetzt aktuell auch noch unbeantwortete Fragen an Gott in meinem Leben gibt, kann ich sagen: Ich vertraue Gott. Ich glaube Gott. Auch wenn ich IHN an einigen Punkten immer noch nicht verstehe. Aber ich bin mir zu 100% sicher, dass er gütig, gerecht und liebevoll ist.
Und dieses Vertrauen ist aus meinem wachsenden Gottesbild hervorgegangen. Einem Prozess, in dem Gott mir immer mehr zeigt, wer und wie er ist. Und diese Erfahrung wünsche ich jedem Menschen in diesem Raum. Das du Gott mit ganzem Herzen suchst und ihn darum bittest, dass er dein Gottesbild wahrhaftiger macht.

6. Einladung zum Gebet in (Klein-)Gruppen

Lasst uns zu zweit oder zu dritt zusammen stehen, als Geschwister im Glauben und füreinander beten.
Amen.

FREI-Tag – SCHREIB-Tag

Frei-Tag ist Schreib-Tag

Weil in Freiheit die Gedanken fließen, sich übers Blatt ergießen.
Beim Schreiben neue Ideen aufsprießen.
Ängste ans Licht kommen, aus ihren Verließen.
Sie muss man nur mit Liebe übergießen, bis zum Moment da sie ihre Dunkelheit verließen.

So bringt Freiheit Gnade mit sich. Denn auch ich war einst Gefangener.
Ein in bittere Gedanken eingeschlossener. Doch sein Licht traf mich direkt aus der Höhe, in der vollen Breite meines Herzens, sodass ich der Länge nach auf Knien vors Kreuz fiel.
Buße tat und meine Schuld bekannte, in die ich mich so oft verrannte.

Und als ich meine Schuld erkannte und benannte, da hörte ich die Stimme die ich schon so lange kannte. Sie war’s die mich erschuf in Freiheit, und auch aus dem Paradies verbannte. Die Stimme die mich schuf, und die Macht hat mich zu tilgen.

Diese Stimme spricht das Wort. Und dieses Wort bringt Leben. Aus sich selbst.
Da wird mir bewusst in diesem Moment der Umkehr und Erniedrigung, in der Selbsterkenntnis von falschen Abbiegungen da kommt das Wort des Lebens, als Antwort aufs Bekennen.
Er schenkt mir neue Freiheit, er schenkt mir neues Leben.

An diese Freiheit will ich mich jetzt immer rückerinnern,
wenn mir am Freitag die Gedanken flimmern.

Vorbild Christus

Von Angesicht zu Angesicht
so prägst du mich.
Von Angesicht zu Angesicht,
so trägst du mich.

Du hast der Welt dein Angesicht der Wahrheit gezeigt,
doch das erträgt sie nicht.
Weil in deiner Gegenwart jede Lüge und auch Illusion zerbricht.
Du bist das As, das selbst die stärkste Hand aussticht.

Von dir lerne ich Verzicht,
auf das, was die Welt mir bietet.
In deiner Nähe hab‘ ich Hunger,
Bet‘ das Vater unser,
werde satt vom Brot des Lebens.

HERR, du lehrst mich wirklich vergeben,
in dir kann ich nach echter Freiheit streben.
Dein Wort kann mir die Erkenntnis geben,
nach der so viele Menschen streben.

Doch der Wahrheit muss man begegnen,
sie erleben;
denn die Wahrheit ist absolut und persönlich.

Ja Jesus Christus du bist absolut persönlich.
Du bist die Wahrheit, ich liebe dich.
Du bist mein Vorbild,
in dir Dir erkenne ich mich.  

Streit – Sturm – Schlichtung


Heute hat’s geknallt.
Die Fäuste sind geballt.
geladen ist die Atmosphäre
als ob es kurz vor ei’m Gewitter wäre.

Blitze zucken,
Donner grollt.
blicke funkeln,
Meinung‘ gebrüllt.

Es regnet Kritik,
es hagelt Anfeindung
Das ist nicht schick,
es braucht eine Lösung.

Die Köpfe rauchen,
Diskussionen brausen.
Doch dann legt sich der Nebel,
die Stimmung geklärt, auf einen Schlag.
wie von einem unsichtbaren Hebel.
Im Gespräch ist nun ein Vertrag.

Die Frage im Raume:
Wie wollen wir verfahren.
So geht’s nicht weiter, mies ist die Laune.
Wir wollen doch gemeinsam die Freundschaft bewahren.

Nun nach dem Sturm
gibt’s Weitblick auf dem Turm.
Klare Sicht
die Wut erlischt.

Jetzt werden Lösungen anvisiert,
die jeder auch versteht und akzeptiert.
Konstruktiv wird jetzt daran gearbeitet;
und jeder zieht am gleichen Strang, mit dem was er leistet.

So gehen wir gemeinsam in die Zukunft,
mit versöhntem Herz und starker Vernunft.
Wir reichen uns die Hände,
vollzogen die Kehrtwende.

Was lesen und erleben  

Ich will noch was lesen. Was ist dran Jesus? Soll ich meditieren, spazieren, beten, schreiben … oder einfach nur schweigen?  

Ich will was erleben! Soll ich dazu ins Internet gehen, Städte besehen oder mein ganzes Geld, nur für Urlaub und Reisen ausgeben? Was kann mir wirklich etwas geben?  

Das Gefühl, wirklich zu leben? Das, wonach so viele Menschen streben.  
Entweder fangen sie an dieses Gefühl und Erleben anzubeten oder sich zu betäuben, um diesen Mangel an Leben nicht mehr zu spüren. Lieber lassen sie sich von ihren Trieben, von einem Konsum in den nächsten führen. Wohin soll das führen? Wer kann noch was spüren?

Du empfindest die Sehnsucht nach Leben. Und das ist gut. Da ist jemand der deine Sehnsucht erfüllen und deine Suche beenden will. Und er ist gut.  

Sein Name ist Jesus Christus.  
Nicht ein weiterer Ausdruck von Neo-Sophismus.  
Echte Wahrheit und Liebe, personifiziert. Gott in einem Menschen integriert. Sehnsuchtsüberbrücker, Erwartungsübertreffer, mitfühlender Herrscher. Ja, so ist er. Der HERR. Mein Herr.  

Meine Suche beendet. Den Erfüller gefunden. Aus der Fülle zu leben, bringt nun Frieden und Segen. Und immer noch, will ich etwas lesen. Will ich was erleben. Doch nicht um Löcher in der Seele zu stopfen, sondern das Leben in Fülle zu kosten. Und am Ende Gott dafür zu danken. Für dieses größte Geschenk, sowie Christus nun selbst, aus Gnade in Liebe auf dieser Erde zu leben, und anderen heraus aus dieser Fülle zu geben.  
Amen. 

Christus: Meine Integrität

Christus ist meine Integrität.
Denn er ist in mir und ich in ihm.
Durch sein SEIN muss ich mir die Gerechtigkeit nicht mehr verdienen.
Sie wurde mir verliehen, als er mir als Retter erschien.
Seitdem ist Christus meine Mitte, aus ihm heraus geh‘ ich nun meine Lebensschritte.
Christus in mir integriert,
durch ihn die Seele niemals ihren Halt verliert.


Christus ist meine Authentizität.
Ich bin. Ich bin wirklich. Ich bin göttlich.
Das mein ich ernst und nicht nur spöttisch.
Ich bin wirklich Gottes Sohn.
Ganz ohne Hohn, vor seinem Thron.


Ich knie vor ihm, er steht vor mir.
Bin stolz auf IHN und er auf mich.
Sein Friede vergeht nicht.
Er ist ewig.
Majestätisch und erhaben, regiert und herrscht er über uns.
Ihm bringen wir alles, was wir haben.
Denn er ist alles, was wir sind.
Auch ihm allein gebührt die Ehre.
Er hat das Anrecht auf die Erde.
Denn er ist heilig, heilig, heilig.
Alles, was er tut, ist stets barmherzig.

Gott ist wie … das Meer

Unglaublich voll und unglaublich leer.
Lehrreich und lehrsam.

Mal wild und mal zahm.

Mal stürmt er heran,
mal flüstert er sanft,
manchmal rauscht er ohrenbetäuben,
hinweg über Menschen, die sich ihm nicht beugen.
Die Menschen, die ihn kennen, können nur bezeugen.
Gott ist der größte! Ich kanns nicht verschweigen.
Ewig möchte ich in ihm verweilen.
Willst du mich erreichen,
musst du mich anpeilen.
Rufe mich an in der Not,

so rette ich dich, vor dem sicheren Tod!

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Gott ist für mich wie … das Meer.
Ich stehe als Mensch an einer von tausenden Küsten.
Und doch meinen die meisten, dass sie viel von ihm wüssten.
Sie kennen die Gezeiten, wie sie kommen, wie sie gehen.
Doch woher und wohin, das können sie niemals verstehen.
Sie sehen auf die Wellen und das Wasser,
teilen das Meer auf Karten in Quadraten und Raster.
So ist Gott und nicht anders, ich hab’s gezählt und berechnet!
Doch für die Tiefen fehlt ihm das Verständnis.
Wir schnorcheln am Strand, und glauben wir haben Gott gesehen!
Doch auf den wahren Grund, hat noch kein Mensch gesehen.
So begrenzt unsre Wahrnehmung, so begrenzt das Verstehen.
Doch das Meer lädt uns ein, ihm wirklich auf den Grund zu gehen.
Was ist wohl auf dem Grunde verborgen?
Dort unten liegen unzählige Sorgen.
Das Meer hat alles ertragen,
ohne Jammern ohne Klagen.
Stück für Stück, und Welle für Welle,
ertrug das Meer unseren Abfall und die angehäuften Sündenwälle.

Das Meer spült den Dreck der Menschen hinfort,
lässt sich erniedrigen und verletzen,
wenn man ihm in Grund und Boden bohrt.
so wird die Gier der Menschen, das Angesicht der Erde zerfetzen.
Sie gieren nach Öl, wie der Schlächter nach Blut.
Ihr Verlangen wird sie verzehren, wie feurige Glut.
Das Meer, es ist eins, doch sie wollen es zerteilen.
Doch es kennt keine Grenzen, das Wasser, marschiert überall ein.
Keiner Kann den Wind einfangen oder Wellen aufhalten,
die es versuchen, werden nicht mehr unter uns walten.
Es hebt Kontinente herab und hervor,
dem Menschheitsgedächtnis rauscht die Sintflut im Ohr.
Versunkene Geschichte,
vergessene Berichte.
Also hebe deinen Blick, und schweige andächtig,
denn wie das Meer so ist Gott, unbegreiflich.

Kehrtwende – Eine menschliche Notwendigkeit

Kehrtwende notwendig? Steile These!

In den ganz großen spirituellen und religiösen Systemen geht es immer wieder um eine Art Kehrtwende. Oder um Erlösung, Umkehr, Einkehr, Heimkehr, Wiederkehr …usw. – nur um einige der vielen Synonyme und ähnlichen Begriffe zu nennen die in eine grobe Richtung zeigen. Nämlich weg von der aktuellen Position, weg von und hin zu einer, wie auch immer gearteten, aber vom Betreffenden besser oder am Besten bewerteten Positionierung. Auch hier stoßen schon, ganz am Anfang der Entwicklung des Gedankens die Begriffe schon an ihre Grenzen. Denn es tut sich sogleich die Frage auf: Wovon handelt die Position oder Lokation? Ist es, wenn überhaupt, ein physischer Ort. Oder ein astraler oder geistiger Ort? Kehre ich nur einen Teil diesem Ort oder Zustand zu?

Doch nun erstmal zurück zur Anfangsthese. Ist die Kehrtwende wirklich, eine menschliche Notwendigkeit? Das siehe eine wesentliche Rolle spielt in der Entwicklung der Menschheit, darauf kann sich viel eher und auch leichter geeinigt werden. Aber eine Notwendigkeit, würde heißen, dass dem Menschen die Kehrtwende so nötig ist wie das Atmen zum Leben.
Daher soll nun erst mal eine Definition von Kehrtwende gegeben werden, mit der in diesem Text operiert wird.


Definition Kehrtwende:
Ein innermenschlicher Wechsel der Bewusstseinsausrichtung im Menschen.
Es erfolgt eine Abwendung von etwas, dass nicht erstrebenswert bewertet wird, hinzu etwas, dass als erstrebenswert angesehen wird.
Annahmen: Der Mensch ist eine Drei-Einheit zwischen Körper, Seele und Geist.

Nun sollen einige exemplarische Kehrtwendekonzepte aus spezifischen Kontexten behandelt werden.

Kehrtwende im christlichen Kontext
Im christlichen Denkrahmen kann eine Kehrtwende fast synonym mit dem Begriff und Konzept der Buße beschrieben werden. Die Buße beschreibt eine Abkehr von der Sünde (Zielverfehlung, eine Haltung und ein Verhalten, dass Gott nicht wohlgefällig ist und daher dessen Zorn und Gericht nach sich zieht), hin zu Gott. Der Gläubige wendet sich von seinem bisherigen weltlich-irdisch ausgerichtetem Verhalten ab, und richtet sein Leben und seine Handlungen nun nach himmlisch-göttlichen Maßstäben aus. Dies bewirkt immer eine Erlösung von Sünde und die Freisetzung zu einem neuen, ewigen Leben in Gott. Ein Leben in Heiligung. Dies setzt daher jedoch auch eine Erlösungsbedürftigkeit voraus.

Kehrtwende im Hinduismus
Auch hier ist eine Erlösungsbedürftigkeit vorausgesetzt. Solange der Gläubige sich nicht abwendet von der Illusion der Maya und sich von den Verstrickungen in Indras Netz löst, bleibt er als Geschöpf im Rad der Wiedergeburten ewig gefangen. Eine Abkehr von der materiell-irdischen Welt hinzu der geistig-göttlichen Welt hilft im sich nach und nach von allen Anhaftungen der Seele an die materielle Welt zu befreien und in die geistig-göttliche Welt einzugehen. Dies geschieht auch durch die Zuwendung auf die und liebevolle Hingabe an die geistig-göttliche Welt in diesem Leben (Bhakti).

Kehrtwende im Buddhismus
Im Buddhismus gibt es einige Parallelen zum Hinduismus.
Ein Entscheidender Unterschied liegt hier im Ziel, welches nicht die geistig-göttliche Welt ist, sondern das Nirvana, die Existenzlosigkeit. Somit endet auch das Leiden, da das Leben Leiden ist. Somit kehrt sich der Gläubige hier vom Leben und Leiden ab, hin zur Erleuchtung und letztlich dem Nirvana, was ebenso bewirkt, dass die Person nicht wiedergeboren wird.

Kehrtwende im Esoterischen und New Age Umfeld
Auch hier, als Sammelbezeichnung für sehr viele Bewegungen, Konzepte und Weltanschauungen, geht es letztlich um eine persönliche Kehrtwende. Weg von alten Konditionierungen, Blockaden und Ahnenbelastungen hinzu einem neuen ICH, dass besser, idealer, vollkommener und erleuchteter ist.

Es ist in diesen sehr stark verkürzten und zusammengefassten Ansichten erkennbar, dass überall nach einer Abkehr von etwas Vergangenem, wie Schuld, Anhaftung oder Konditionierung, hin zu einer Erlösung, Erleuchtung oder Verbesserung gesucht und gestrebt wird.
Der Mensch erkennt meistens instinktiv, dass er etwas in und an sich verändern muss. Dass etwas nicht stimmt. Dieses Gefühl ist ein Hinweis und ein Ausdruck seiner Erlösungsbedürftigkeit. Auch wenn er es am Anfang meist noch gar nicht richtig beschreiben kann.
Desweiteren sei angemerkt, dass die meisten Systeme und Konzepte, welche implizit eine Erlösungsbedürftigkeit beschreiben oder feststellen oft auch mehr oder weniger konkrete Angaben und Beschreibungen des Menschen liefern, der noch davor lag. So gibt es in vielen religiösen Texten die Beschreibung des Menschen, in einem perfekten, nicht erlösungsbedürftigen Zustand. Entweder als Paradies, Sattwa-Yuga oder Götterfunken. Dann geschah etwas, dass den Menschen aus diesem perfekten Zustand herausriss und ihn seitdem erlösungsbedürftig machte. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kehrwende eine menschliche Notwendigkeit. Die Kehrwende ist als immer eine Art Rückkehr, Wiedervereinigung und Wiederherstellung des Menschen. In den meisten Systemen ist die Sprache davon, dass die Seele bzw. der Geist des Menschen geläutert, gereinigt und nun in einer Weise veredelt, wertvoller und reicher zurückkehrt. Oft ist auch die Rede davon, dass der Mensch aus der Einheit in die Dualität gefallen ist und nun wieder zur Einheit strebt. Meist die Einheit mit etwas Absolutem.

Kehrtwende führt zur Einkehr – Einkehr führt zur Kehrtwende

Eine Gemeinsamkeit der oben grob Beschrieben Konzepte und Glaubenssystemen, ist die Tatsache, dass alle eine Art innerer Einkehr des Menschen als Hilfsmittel bei der Kehrtwende beschreiben. Egal ob Meditation, Konzentration oder Kontemplation – alle Methoden arbeiten mit dem Bewusstsein des Menschen. Und somit verallgemeinernd gesagt mit dem inneren, dem seelisch-geistigen Menschen.
Dabei ist zu beobachten, dass eine Kehrtwende immer eine Einkehr enthält. Jedoch führt eine Einkehr nicht immer zur Umkehr beziehungsweise zu einer Kehrtwende. Warum das so ist, kann sich jeder selbst fragen und versuchen zu beantworten. Meine persönliche Haltung und Antwort auf diese Frage, gebe ich am Ende des Artikels.

Der Mensch muss also bewusst seine Aufmerksamkeit vom aktuellen Tagesgeschehen im Außen abziehen, und seine Aufmerksamkeit nach innen richten. Dabei hilft es meistens sehr gut, wenn die Augen geschlossen sind und eine ruhige Atmung einsetzt. Der Mensch hat nun keine visuellen Reize der Außenwelt mehr, die er verarbeiten muss. Nun öffnet sich bei den meisten Menschen eine Art innerer Raum des Bewusstseins. Die letzten Eindrücke der Sinneswelt verblassen. Es entsteht Leere bzw. Raum, der nun mit neuen, inneren Eindrücken gefüllt wird bzw. werden kann. Dies können Bilder, Töne, Worte, Gedanken, Gefühle, Farben und sonstige Regungen sein. Je öfter und je länger dieser Zustand aufgesucht wird, desto intensiver sind oder werden die Eindrücke und Erfahrungen mit der Zeit.

Warum beschreibe ich diesen Einkehrprozess so ausführlich?
Warum ist er so wichtig für eine Kehrwende?

Selbstverständlich gibt es noch viele andere und ebenbürtige Wege der Einkehr. Der eben beschriebene ist jedoch ein Prozess, den viele Menschen, aus unterschiedlichsten Kontexten so oder so ähnlich kennen gelernt und ausgeführt haben, und es heute noch tun. Und was eben viele Menschen in ihrer Erfahrung teilen, das in diesem Raum, den die Einkehr öffnet, für viele auch die Kehrtwende beginnt. Die Sicht auf das eigene Leben und Verhalten ändert sich. Und nach und nach verändert sich der Charakter und dann auch das Sichtbare Verhalten des betreffenden Menschen. Die Kehrtwende hat stattgefunden und der Weg zurück, zur Einheit mit Gott, dir selbst und deinem Mitmenschen, der Weg der Erleuchtung, Erlösung und Heiligung bzw. des Heil- und Ganzwerdens beginnt.

Ich wünsche dir viel Freude und auf dem Beginn deiner Reise nach der Einkehr und der Kehrtwende. Falls du schon unterwegs auf diesem Weg bist, freue ich mich immer über Reiseberichte eines Menschen auf diesem Weg nach der Kehrwende. Der Austausch darüber ist meines Erachtens immer aufbauend, ermutigend und vereinend.


Persönliche Stellungnahme
Ich gehe davon aus, dass alles Leben, die gesamte sichtbare und unsichtbare Schöpfung von einem absoluten, persönlichen Gott geschaffen wurde. Dieser Gott ist dreieinig. Der Weg um ihn kennen zu lernen führt über Jesus Christus und seinen heiligen Geist der Wahrheit.
Gott schuf alles Leben aus seiner Liebe heraus. Daher ist es letztlich eine Gnade, ein unverdientes Geschenk, dass wir leben dürfen. Ein großer Grund zur Freude und Dankbarkeit, welche einen Wunsch nähren diese Liebe zu erwidern. Und da es um echte Liebe geht, geht es auch um echte Freiheit. So wie der physische Körper atmen muss, um zu überleben, muss der innere Mensch, seinen Wesenskern, seine Einheit aus Seele und Geist abwenden, von den Dingen und Wesen, welche ihn von Gott trennen, und sich dem zuwenden, was ihn zu Gott führt. Eine Kehrtwende hin zu Gott. Ohne diese Kehrtwende tritt der Tod ein für den inneren Menschen, da er sich von der Quelle allen Lebens trennt. Dies verläuft anders, und nach unseren Maßstäben zeitlich nicht unmittelbar ab. Aber die Auswirkung ist ebenso sicher, als wenn der die Lunge keinen Sauerstoff mehr aufnimmt. Sowie die Form ist auch die Zeit eine Schöpfung Gottes. So kommt es, dass unser Zeitverständnis und -empfinden anders ist als das von Gott. So ist das Atmen, eine Notwendigkeit, aber kein Zwang des Menschen. Er kann aufhören zu atmen, doch das zieht die Konsequenz des physischen Todes nach sich. So kann auch der innere Mensch sich von Gott abwenden, obzwar es eine Notwendigkeit ist mit ihm verbunden zu bleiben, um zu leben. Doch er kann sich in Freiheit abwenden, mit der Konsequenz, dass er sich vom ewigen Leben trennt. Deshalb sagte Jesus: Johannesevangelium 10,10: „10 Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“ (Neues Leben Bibel)
Da die Auswirkungen einer Abkehr von Gott oft nicht unmittelbar bemerkt werden, ist es umso wichtiger darauf acht zu geben, dass wir uns nicht von Gott als der Quelle des Lebens abwenden. Das beschreibt schon ein Zitat aus der Bibel sehr treffend:
Sprüche 4,23: „Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.“ (Luther 2017)

Ein Gedicht über APOLOGETIK

Apologetik

Der Bedarf für Apologetik;
Er ergibt sich stetig.
Fragst du nach dem Sinn,
bist du schon in der Debatte drin.
Willst du wirklich weiter rein?
Wagst du dich noch tiefer vor, so ganz allein?
Das muss doch nicht sein!
Du kannst dich für die Suche vereinen.

Gemeinsam in Christus vereint,
wollen wir erforschen, was die Bibel meint.
Entgegen allen kritischen Fragen,
gehen wir auf diesen steinigen Pfaden.
Denn am Ende gibt es Wahrheit und Gewissheit,
die Liebe zu ihr überwindet jeden Streit.
In Versöhnung und Vergebung,
erfährt der Glaube Wiederbelebung.

Toter Verstand erhebe dich,
Vernunft, erwache endlich!
Lass das Licht des HERRN auf dich herabscheinen
dann wird er dein Licht sein.

Lässt du von Christus dich erleuchten;
wird er jeden Zweifel von dir scheuchen.
Jesu Herrlichkeit wird aus dir strahlen
seine Weisheit wirst du reflektieren.
Nicht nur das tote Wort Studieren,
erwachen muss der Geist in deinem Leben.
So gib‘ ihm heute Raum und deine Zeit;
und er führt dich von heute an; bis weit hinein in alle Ewigkeit.

Das Vergebungsbergwerk

Das Vergebungsbergwerk

Gearbeitet wie Untertage,
im Rückblick auf Verletzungen vieler Jahre.
Das Gewicht von Schmerz und Trauer;
zieht die Gondel deiner Seele immer weiter runter.
Ohne Tageslicht, wird es hier unten immer grauer.
Deine Welt da oben war mal bunter.
Doch längst vergessen,
in den Tiefen.

Geweckt die Drachen die tief schliefen,
aufflammende Wut sie in Erinnerungen riefen.
Lodernder Zorn, raucht aus den Nasenlöchern;
verschossen sind die giftigen Pfeile aus des Teufels Köcher.
Schreie in der Finsternis,
von niemandem gehört in ihrer Düsternis.

Zeitlos in den Flammen des Hasses verweilen,
du findest keinen Sinn mehr in dem Leiden.

Doch zwischen all den unterdrückten stummen Schreien,
kannst du plötzlich hören neue Zeilen.

Vergebt einander, wie auch ich vergeben habe.
Sonst sind dies die letzten eurer Tage.

Erkenntnis bricht als Licht durch die Finsternis.
Tonnenschwere Steine der Erinnerungen zerbersten durch die Kraft des Evangeliums!