FREI-Tag – SCHREIB-Tag

Frei-Tag ist Schreib-Tag

Weil in Freiheit die Gedanken fließen, sich übers Blatt ergießen.
Beim Schreiben neue Ideen aufsprießen.
Ängste ans Licht kommen, aus ihren Verließen.
Sie muss man nur mit Liebe übergießen, bis zum Moment da sie ihre Dunkelheit verließen.

So bringt Freiheit Gnade mit sich. Denn auch ich war einst Gefangener.
Ein in bittere Gedanken eingeschlossener. Doch sein Licht traf mich direkt aus der Höhe, in der vollen Breite meines Herzens, sodass ich der Länge nach auf Knien vors Kreuz fiel.
Buße tat und meine Schuld bekannte, in die ich mich so oft verrannte.

Und als ich meine Schuld erkannte und benannte, da hörte ich die Stimme die ich schon so lange kannte. Sie war’s die mich erschuf in Freiheit, und auch aus dem Paradies verbannte. Die Stimme die mich schuf, und die Macht hat mich zu tilgen.

Diese Stimme spricht das Wort. Und dieses Wort bringt Leben. Aus sich selbst.
Da wird mir bewusst in diesem Moment der Umkehr und Erniedrigung, in der Selbsterkenntnis von falschen Abbiegungen da kommt das Wort des Lebens, als Antwort aufs Bekennen.
Er schenkt mir neue Freiheit, er schenkt mir neues Leben.

An diese Freiheit will ich mich jetzt immer rückerinnern,
wenn mir am Freitag die Gedanken flimmern.

Vorbild Christus

Von Angesicht zu Angesicht
so prägst du mich.
Von Angesicht zu Angesicht,
so trägst du mich.

Du hast der Welt dein Angesicht der Wahrheit gezeigt,
doch das erträgt sie nicht.
Weil in deiner Gegenwart jede Lüge und auch Illusion zerbricht.
Du bist das As, das selbst die stärkste Hand aussticht.

Von dir lerne ich Verzicht,
auf das, was die Welt mir bietet.
In deiner Nähe hab‘ ich Hunger,
Bet‘ das Vater unser,
werde satt vom Brot des Lebens.

HERR, du lehrst mich wirklich vergeben,
in dir kann ich nach echter Freiheit streben.
Dein Wort kann mir die Erkenntnis geben,
nach der so viele Menschen streben.

Doch der Wahrheit muss man begegnen,
sie erleben;
denn die Wahrheit ist absolut und persönlich.

Ja Jesus Christus du bist absolut persönlich.
Du bist die Wahrheit, ich liebe dich.
Du bist mein Vorbild,
in dir Dir erkenne ich mich.  

Streit – Sturm – Schlichtung


Heute hat’s geknallt.
Die Fäuste sind geballt.
geladen ist die Atmosphäre
als ob es kurz vor ei’m Gewitter wäre.

Blitze zucken,
Donner grollt.
blicke funkeln,
Meinung‘ gebrüllt.

Es regnet Kritik,
es hagelt Anfeindung
Das ist nicht schick,
es braucht eine Lösung.

Die Köpfe rauchen,
Diskussionen brausen.
Doch dann legt sich der Nebel,
die Stimmung geklärt, auf einen Schlag.
wie von einem unsichtbaren Hebel.
Im Gespräch ist nun ein Vertrag.

Die Frage im Raume:
Wie wollen wir verfahren.
So geht’s nicht weiter, mies ist die Laune.
Wir wollen doch gemeinsam die Freundschaft bewahren.

Nun nach dem Sturm
gibt’s Weitblick auf dem Turm.
Klare Sicht
die Wut erlischt.

Jetzt werden Lösungen anvisiert,
die jeder auch versteht und akzeptiert.
Konstruktiv wird jetzt daran gearbeitet;
und jeder zieht am gleichen Strang, mit dem was er leistet.

So gehen wir gemeinsam in die Zukunft,
mit versöhntem Herz und starker Vernunft.
Wir reichen uns die Hände,
vollzogen die Kehrtwende.

Was lesen und erleben  

Ich will noch was lesen. Was ist dran Jesus? Soll ich meditieren, spazieren, beten, schreiben … oder einfach nur schweigen?  

Ich will was erleben! Soll ich dazu ins Internet gehen, Städte besehen oder mein ganzes Geld, nur für Urlaub und Reisen ausgeben? Was kann mir wirklich etwas geben?  

Das Gefühl, wirklich zu leben? Das, wonach so viele Menschen streben.  
Entweder fangen sie an dieses Gefühl und Erleben anzubeten oder sich zu betäuben, um diesen Mangel an Leben nicht mehr zu spüren. Lieber lassen sie sich von ihren Trieben, von einem Konsum in den nächsten führen. Wohin soll das führen? Wer kann noch was spüren?

Du empfindest die Sehnsucht nach Leben. Und das ist gut. Da ist jemand der deine Sehnsucht erfüllen und deine Suche beenden will. Und er ist gut.  

Sein Name ist Jesus Christus.  
Nicht ein weiterer Ausdruck von Neo-Sophismus.  
Echte Wahrheit und Liebe, personifiziert. Gott in einem Menschen integriert. Sehnsuchtsüberbrücker, Erwartungsübertreffer, mitfühlender Herrscher. Ja, so ist er. Der HERR. Mein Herr.  

Meine Suche beendet. Den Erfüller gefunden. Aus der Fülle zu leben, bringt nun Frieden und Segen. Und immer noch, will ich etwas lesen. Will ich was erleben. Doch nicht um Löcher in der Seele zu stopfen, sondern das Leben in Fülle zu kosten. Und am Ende Gott dafür zu danken. Für dieses größte Geschenk, sowie Christus nun selbst, aus Gnade in Liebe auf dieser Erde zu leben, und anderen heraus aus dieser Fülle zu geben.  
Amen. 

Christus: Meine Integrität

Christus ist meine Integrität.
Denn er ist in mir und ich in ihm.
Durch sein SEIN muss ich mir die Gerechtigkeit nicht mehr verdienen.
Sie wurde mir verliehen, als er mir als Retter erschien.
Seitdem ist Christus meine Mitte, aus ihm heraus geh‘ ich nun meine Lebensschritte.
Christus in mir integriert,
durch ihn die Seele niemals ihren Halt verliert.


Christus ist meine Authentizität.
Ich bin. Ich bin wirklich. Ich bin göttlich.
Das mein ich ernst und nicht nur spöttisch.
Ich bin wirklich Gottes Sohn.
Ganz ohne Hohn, vor seinem Thron.


Ich knie vor ihm, er steht vor mir.
Bin stolz auf IHN und er auf mich.
Sein Friede vergeht nicht.
Er ist ewig.
Majestätisch und erhaben, regiert und herrscht er über uns.
Ihm bringen wir alles, was wir haben.
Denn er ist alles, was wir sind.
Auch ihm allein gebührt die Ehre.
Er hat das Anrecht auf die Erde.
Denn er ist heilig, heilig, heilig.
Alles, was er tut, ist stets barmherzig.

Gott ist wie … das Meer

Unglaublich voll und unglaublich leer.
Lehrreich und lehrsam.

Mal wild und mal zahm.

Mal stürmt er heran,
mal flüstert er sanft,
manchmal rauscht er ohrenbetäuben,
hinweg über Menschen, die sich ihm nicht beugen.
Die Menschen, die ihn kennen, können nur bezeugen.
Gott ist der größte! Ich kanns nicht verschweigen.
Ewig möchte ich in ihm verweilen.
Willst du mich erreichen,
musst du mich anpeilen.
Rufe mich an in der Not,

so rette ich dich, vor dem sicheren Tod!

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Gott ist für mich wie … das Meer.
Ich stehe als Mensch an einer von tausenden Küsten.
Und doch meinen die meisten, dass sie viel von ihm wüssten.
Sie kennen die Gezeiten, wie sie kommen, wie sie gehen.
Doch woher und wohin, das können sie niemals verstehen.
Sie sehen auf die Wellen und das Wasser,
teilen das Meer auf Karten in Quadraten und Raster.
So ist Gott und nicht anders, ich hab’s gezählt und berechnet!
Doch für die Tiefen fehlt ihm das Verständnis.
Wir schnorcheln am Strand, und glauben wir haben Gott gesehen!
Doch auf den wahren Grund, hat noch kein Mensch gesehen.
So begrenzt unsre Wahrnehmung, so begrenzt das Verstehen.
Doch das Meer lädt uns ein, ihm wirklich auf den Grund zu gehen.
Was ist wohl auf dem Grunde verborgen?
Dort unten liegen unzählige Sorgen.
Das Meer hat alles ertragen,
ohne Jammern ohne Klagen.
Stück für Stück, und Welle für Welle,
ertrug das Meer unseren Abfall und die angehäuften Sündenwälle.

Das Meer spült den Dreck der Menschen hinfort,
lässt sich erniedrigen und verletzen,
wenn man ihm in Grund und Boden bohrt.
so wird die Gier der Menschen, das Angesicht der Erde zerfetzen.
Sie gieren nach Öl, wie der Schlächter nach Blut.
Ihr Verlangen wird sie verzehren, wie feurige Glut.
Das Meer, es ist eins, doch sie wollen es zerteilen.
Doch es kennt keine Grenzen, das Wasser, marschiert überall ein.
Keiner Kann den Wind einfangen oder Wellen aufhalten,
die es versuchen, werden nicht mehr unter uns walten.
Es hebt Kontinente herab und hervor,
dem Menschheitsgedächtnis rauscht die Sintflut im Ohr.
Versunkene Geschichte,
vergessene Berichte.
Also hebe deinen Blick, und schweige andächtig,
denn wie das Meer so ist Gott, unbegreiflich.

Kehrtwende – Eine menschliche Notwendigkeit

Kehrtwende notwendig? Steile These!

In den ganz großen spirituellen und religiösen Systemen geht es immer wieder um eine Art Kehrtwende. Oder um Erlösung, Umkehr, Einkehr, Heimkehr, Wiederkehr …usw. – nur um einige der vielen Synonyme und ähnlichen Begriffe zu nennen die in eine grobe Richtung zeigen. Nämlich weg von der aktuellen Position, weg von und hin zu einer, wie auch immer gearteten, aber vom Betreffenden besser oder am Besten bewerteten Positionierung. Auch hier stoßen schon, ganz am Anfang der Entwicklung des Gedankens die Begriffe schon an ihre Grenzen. Denn es tut sich sogleich die Frage auf: Wovon handelt die Position oder Lokation? Ist es, wenn überhaupt, ein physischer Ort. Oder ein astraler oder geistiger Ort? Kehre ich nur einen Teil diesem Ort oder Zustand zu?

Doch nun erstmal zurück zur Anfangsthese. Ist die Kehrtwende wirklich, eine menschliche Notwendigkeit? Das siehe eine wesentliche Rolle spielt in der Entwicklung der Menschheit, darauf kann sich viel eher und auch leichter geeinigt werden. Aber eine Notwendigkeit, würde heißen, dass dem Menschen die Kehrtwende so nötig ist wie das Atmen zum Leben.
Daher soll nun erst mal eine Definition von Kehrtwende gegeben werden, mit der in diesem Text operiert wird.


Definition Kehrtwende:
Ein innermenschlicher Wechsel der Bewusstseinsausrichtung im Menschen.
Es erfolgt eine Abwendung von etwas, dass nicht erstrebenswert bewertet wird, hinzu etwas, dass als erstrebenswert angesehen wird.
Annahmen: Der Mensch ist eine Drei-Einheit zwischen Körper, Seele und Geist.

Nun sollen einige exemplarische Kehrtwendekonzepte aus spezifischen Kontexten behandelt werden.

Kehrtwende im christlichen Kontext
Im christlichen Denkrahmen kann eine Kehrtwende fast synonym mit dem Begriff und Konzept der Buße beschrieben werden. Die Buße beschreibt eine Abkehr von der Sünde (Zielverfehlung, eine Haltung und ein Verhalten, dass Gott nicht wohlgefällig ist und daher dessen Zorn und Gericht nach sich zieht), hin zu Gott. Der Gläubige wendet sich von seinem bisherigen weltlich-irdisch ausgerichtetem Verhalten ab, und richtet sein Leben und seine Handlungen nun nach himmlisch-göttlichen Maßstäben aus. Dies bewirkt immer eine Erlösung von Sünde und die Freisetzung zu einem neuen, ewigen Leben in Gott. Ein Leben in Heiligung. Dies setzt daher jedoch auch eine Erlösungsbedürftigkeit voraus.

Kehrtwende im Hinduismus
Auch hier ist eine Erlösungsbedürftigkeit vorausgesetzt. Solange der Gläubige sich nicht abwendet von der Illusion der Maya und sich von den Verstrickungen in Indras Netz löst, bleibt er als Geschöpf im Rad der Wiedergeburten ewig gefangen. Eine Abkehr von der materiell-irdischen Welt hinzu der geistig-göttlichen Welt hilft im sich nach und nach von allen Anhaftungen der Seele an die materielle Welt zu befreien und in die geistig-göttliche Welt einzugehen. Dies geschieht auch durch die Zuwendung auf die und liebevolle Hingabe an die geistig-göttliche Welt in diesem Leben (Bhakti).

Kehrtwende im Buddhismus
Im Buddhismus gibt es einige Parallelen zum Hinduismus.
Ein Entscheidender Unterschied liegt hier im Ziel, welches nicht die geistig-göttliche Welt ist, sondern das Nirvana, die Existenzlosigkeit. Somit endet auch das Leiden, da das Leben Leiden ist. Somit kehrt sich der Gläubige hier vom Leben und Leiden ab, hin zur Erleuchtung und letztlich dem Nirvana, was ebenso bewirkt, dass die Person nicht wiedergeboren wird.

Kehrtwende im Esoterischen und New Age Umfeld
Auch hier, als Sammelbezeichnung für sehr viele Bewegungen, Konzepte und Weltanschauungen, geht es letztlich um eine persönliche Kehrtwende. Weg von alten Konditionierungen, Blockaden und Ahnenbelastungen hinzu einem neuen ICH, dass besser, idealer, vollkommener und erleuchteter ist.

Es ist in diesen sehr stark verkürzten und zusammengefassten Ansichten erkennbar, dass überall nach einer Abkehr von etwas Vergangenem, wie Schuld, Anhaftung oder Konditionierung, hin zu einer Erlösung, Erleuchtung oder Verbesserung gesucht und gestrebt wird.
Der Mensch erkennt meistens instinktiv, dass er etwas in und an sich verändern muss. Dass etwas nicht stimmt. Dieses Gefühl ist ein Hinweis und ein Ausdruck seiner Erlösungsbedürftigkeit. Auch wenn er es am Anfang meist noch gar nicht richtig beschreiben kann.
Desweiteren sei angemerkt, dass die meisten Systeme und Konzepte, welche implizit eine Erlösungsbedürftigkeit beschreiben oder feststellen oft auch mehr oder weniger konkrete Angaben und Beschreibungen des Menschen liefern, der noch davor lag. So gibt es in vielen religiösen Texten die Beschreibung des Menschen, in einem perfekten, nicht erlösungsbedürftigen Zustand. Entweder als Paradies, Sattwa-Yuga oder Götterfunken. Dann geschah etwas, dass den Menschen aus diesem perfekten Zustand herausriss und ihn seitdem erlösungsbedürftig machte. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kehrwende eine menschliche Notwendigkeit. Die Kehrwende ist als immer eine Art Rückkehr, Wiedervereinigung und Wiederherstellung des Menschen. In den meisten Systemen ist die Sprache davon, dass die Seele bzw. der Geist des Menschen geläutert, gereinigt und nun in einer Weise veredelt, wertvoller und reicher zurückkehrt. Oft ist auch die Rede davon, dass der Mensch aus der Einheit in die Dualität gefallen ist und nun wieder zur Einheit strebt. Meist die Einheit mit etwas Absolutem.

Kehrtwende führt zur Einkehr – Einkehr führt zur Kehrtwende

Eine Gemeinsamkeit der oben grob Beschrieben Konzepte und Glaubenssystemen, ist die Tatsache, dass alle eine Art innerer Einkehr des Menschen als Hilfsmittel bei der Kehrtwende beschreiben. Egal ob Meditation, Konzentration oder Kontemplation – alle Methoden arbeiten mit dem Bewusstsein des Menschen. Und somit verallgemeinernd gesagt mit dem inneren, dem seelisch-geistigen Menschen.
Dabei ist zu beobachten, dass eine Kehrtwende immer eine Einkehr enthält. Jedoch führt eine Einkehr nicht immer zur Umkehr beziehungsweise zu einer Kehrtwende. Warum das so ist, kann sich jeder selbst fragen und versuchen zu beantworten. Meine persönliche Haltung und Antwort auf diese Frage, gebe ich am Ende des Artikels.

Der Mensch muss also bewusst seine Aufmerksamkeit vom aktuellen Tagesgeschehen im Außen abziehen, und seine Aufmerksamkeit nach innen richten. Dabei hilft es meistens sehr gut, wenn die Augen geschlossen sind und eine ruhige Atmung einsetzt. Der Mensch hat nun keine visuellen Reize der Außenwelt mehr, die er verarbeiten muss. Nun öffnet sich bei den meisten Menschen eine Art innerer Raum des Bewusstseins. Die letzten Eindrücke der Sinneswelt verblassen. Es entsteht Leere bzw. Raum, der nun mit neuen, inneren Eindrücken gefüllt wird bzw. werden kann. Dies können Bilder, Töne, Worte, Gedanken, Gefühle, Farben und sonstige Regungen sein. Je öfter und je länger dieser Zustand aufgesucht wird, desto intensiver sind oder werden die Eindrücke und Erfahrungen mit der Zeit.

Warum beschreibe ich diesen Einkehrprozess so ausführlich?
Warum ist er so wichtig für eine Kehrwende?

Selbstverständlich gibt es noch viele andere und ebenbürtige Wege der Einkehr. Der eben beschriebene ist jedoch ein Prozess, den viele Menschen, aus unterschiedlichsten Kontexten so oder so ähnlich kennen gelernt und ausgeführt haben, und es heute noch tun. Und was eben viele Menschen in ihrer Erfahrung teilen, das in diesem Raum, den die Einkehr öffnet, für viele auch die Kehrtwende beginnt. Die Sicht auf das eigene Leben und Verhalten ändert sich. Und nach und nach verändert sich der Charakter und dann auch das Sichtbare Verhalten des betreffenden Menschen. Die Kehrtwende hat stattgefunden und der Weg zurück, zur Einheit mit Gott, dir selbst und deinem Mitmenschen, der Weg der Erleuchtung, Erlösung und Heiligung bzw. des Heil- und Ganzwerdens beginnt.

Ich wünsche dir viel Freude und auf dem Beginn deiner Reise nach der Einkehr und der Kehrtwende. Falls du schon unterwegs auf diesem Weg bist, freue ich mich immer über Reiseberichte eines Menschen auf diesem Weg nach der Kehrwende. Der Austausch darüber ist meines Erachtens immer aufbauend, ermutigend und vereinend.


Persönliche Stellungnahme
Ich gehe davon aus, dass alles Leben, die gesamte sichtbare und unsichtbare Schöpfung von einem absoluten, persönlichen Gott geschaffen wurde. Dieser Gott ist dreieinig. Der Weg um ihn kennen zu lernen führt über Jesus Christus und seinen heiligen Geist der Wahrheit.
Gott schuf alles Leben aus seiner Liebe heraus. Daher ist es letztlich eine Gnade, ein unverdientes Geschenk, dass wir leben dürfen. Ein großer Grund zur Freude und Dankbarkeit, welche einen Wunsch nähren diese Liebe zu erwidern. Und da es um echte Liebe geht, geht es auch um echte Freiheit. So wie der physische Körper atmen muss, um zu überleben, muss der innere Mensch, seinen Wesenskern, seine Einheit aus Seele und Geist abwenden, von den Dingen und Wesen, welche ihn von Gott trennen, und sich dem zuwenden, was ihn zu Gott führt. Eine Kehrtwende hin zu Gott. Ohne diese Kehrtwende tritt der Tod ein für den inneren Menschen, da er sich von der Quelle allen Lebens trennt. Dies verläuft anders, und nach unseren Maßstäben zeitlich nicht unmittelbar ab. Aber die Auswirkung ist ebenso sicher, als wenn der die Lunge keinen Sauerstoff mehr aufnimmt. Sowie die Form ist auch die Zeit eine Schöpfung Gottes. So kommt es, dass unser Zeitverständnis und -empfinden anders ist als das von Gott. So ist das Atmen, eine Notwendigkeit, aber kein Zwang des Menschen. Er kann aufhören zu atmen, doch das zieht die Konsequenz des physischen Todes nach sich. So kann auch der innere Mensch sich von Gott abwenden, obzwar es eine Notwendigkeit ist mit ihm verbunden zu bleiben, um zu leben. Doch er kann sich in Freiheit abwenden, mit der Konsequenz, dass er sich vom ewigen Leben trennt. Deshalb sagte Jesus: Johannesevangelium 10,10: „10 Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“ (Neues Leben Bibel)
Da die Auswirkungen einer Abkehr von Gott oft nicht unmittelbar bemerkt werden, ist es umso wichtiger darauf acht zu geben, dass wir uns nicht von Gott als der Quelle des Lebens abwenden. Das beschreibt schon ein Zitat aus der Bibel sehr treffend:
Sprüche 4,23: „Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.“ (Luther 2017)

Ein Gedicht über APOLOGETIK

Apologetik

Der Bedarf für Apologetik;
Er ergibt sich stetig.
Fragst du nach dem Sinn,
bist du schon in der Debatte drin.
Willst du wirklich weiter rein?
Wagst du dich noch tiefer vor, so ganz allein?
Das muss doch nicht sein!
Du kannst dich für die Suche vereinen.

Gemeinsam in Christus vereint,
wollen wir erforschen, was die Bibel meint.
Entgegen allen kritischen Fragen,
gehen wir auf diesen steinigen Pfaden.
Denn am Ende gibt es Wahrheit und Gewissheit,
die Liebe zu ihr überwindet jeden Streit.
In Versöhnung und Vergebung,
erfährt der Glaube Wiederbelebung.

Toter Verstand erhebe dich,
Vernunft, erwache endlich!
Lass das Licht des HERRN auf dich herabscheinen
dann wird er dein Licht sein.

Lässt du von Christus dich erleuchten;
wird er jeden Zweifel von dir scheuchen.
Jesu Herrlichkeit wird aus dir strahlen
seine Weisheit wirst du reflektieren.
Nicht nur das tote Wort Studieren,
erwachen muss der Geist in deinem Leben.
So gib‘ ihm heute Raum und deine Zeit;
und er führt dich von heute an; bis weit hinein in alle Ewigkeit.

Das Vergebungsbergwerk

Das Vergebungsbergwerk

Gearbeitet wie Untertage,
im Rückblick auf Verletzungen vieler Jahre.
Das Gewicht von Schmerz und Trauer;
zieht die Gondel deiner Seele immer weiter runter.
Ohne Tageslicht, wird es hier unten immer grauer.
Deine Welt da oben war mal bunter.
Doch längst vergessen,
in den Tiefen.

Geweckt die Drachen die tief schliefen,
aufflammende Wut sie in Erinnerungen riefen.
Lodernder Zorn, raucht aus den Nasenlöchern;
verschossen sind die giftigen Pfeile aus des Teufels Köcher.
Schreie in der Finsternis,
von niemandem gehört in ihrer Düsternis.

Zeitlos in den Flammen des Hasses verweilen,
du findest keinen Sinn mehr in dem Leiden.

Doch zwischen all den unterdrückten stummen Schreien,
kannst du plötzlich hören neue Zeilen.

Vergebt einander, wie auch ich vergeben habe.
Sonst sind dies die letzten eurer Tage.

Erkenntnis bricht als Licht durch die Finsternis.
Tonnenschwere Steine der Erinnerungen zerbersten durch die Kraft des Evangeliums!

Deutschland braucht eine Kehrtwende – Deutschland braucht Jesus

Das Evangelium in drei Farben:
Die Nationalflagge von Deutschland kann aus spiritueller Sicht eine weitere Bedeutungsebene erhalten. So deutet jede Farbe einen Zustand als auch einen Entwicklungsabschnitt an.

Schwarz
Schwarz ist der aktuelle Zustand dieses Landes aus spiritueller Sicht. Es herrscht Dunkelheit. Dunkle Mächte halten die Menschen in Angst, Lüge und Verzweiflung gefangen. Im ersten Brief des Petrus lesen wir in Kapitel 5, Vers 8: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“ (LUT 2017)
In diesem Zustand ohne Licht, ohne Erleuchtung durch die Wahrheit, sind die Menschen geblendet von Lüge und können keine Hoffnung sehen. Sie sind blind, es herrschen blinde Blindenführer die lautstark behaupten sie können sehen. So führen sie das Volk in den Abgrund. Es erfüllt sich das Bibelwort aus Hosea 4,6 nochmals, auch für Deutschland: „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, habe auch ich dich als Priester verworfen. Du hast das Gesetz deines Gottes vergessen, darum vergesse auch ich deine Kinder.“ (NeÜ)
Der Zustand, symbolisiert durch die Farbe Schwarz lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Sünde. Die Menschen und wir als Gesellschaft sind in Sünde gefallen. Sünde bedeutet Zielverfehlung. Wir leben nicht mehr so, wie es unserem ureigensten Wesen als Ebenbilder Gottes entspricht. Nämlich in Gemeinschaft und zur Ehre Gottes. Da uns aber Schuld und Sünde von Gott trennen, ist es dunkel um uns herum. Im Johannesevangelium Kapitel 3, Vers 19 lesen wir: „Und so vollzieht sich das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse.“

Rot
Doch die Lösung ist zum greifen nah. Die Farbe rot symbolisiert das Blut von Jesus Christus, welches er stellvertretend für die ganze Menschheit, für Deutschland und auch für dich persönlich vergossen und geopfert hat. Wer dieses Erlösungswerk von Jesus Christus annimmt, den wäscht das Blut Jesu rein von aller Sünde und Schuld. Echte, wahre und ultimative Vergebung. Das ist eine frohe Botschaft, das ist die Bedeutung vom Evangelium. Dann gilt, wie Paulus es wunderschön im Neuen Testament im Brief an die Römer, Kapitel 8, beschreibt: „38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“ (NGÜ)
Mit seinem Blut besiegelt Jesus Christus einen neuen Bund zwischen Mensch und Gott, als Vermittler. Das lesen wir im Brief an die Hebräer im Neuen Testament. Kapitel 9, Verse 11-15:  Christus bringt den neuen Bund
11 Aber jetzt ist Christus als Hoher Priester der wirklichen Heilsgüter gekommen. Er hat das größere und vollkommenere Zelt durchschritten, das nicht von Menschen gemacht wurde – also nicht von dieser Schöpfung ist –,
12 und hat das eigentliche Heiligtum ein für alle Mal betreten. Er kam auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut, und hat uns eine Erlösung gebracht, die für immer gilt.
13 Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren oder die ‹in Wasser aufgelöste› Asche einer jungen Kuh auf unrein gewordene Menschen gesprengt wurde, galten sie äußerlich wieder als heilig und rein.
14 Wieviel mehr bewirkt dann das Blut des Christus. Denn er hat sich selbst Gott als makelloses Opfer dargebracht. ‹Gottes› ewiger Geist hat ihn dazu geführt. Und deshalb reinigt sein Blut unser Gewissen von toten ‹nutzlosen› Werken, damit wir jetzt imstande sind, dem lebendigen Gott zu dienen.
15 Deshalb ist Jesus auch Vermittler eines neuen Bundes. Und weil es zu seinem Tod kam, sind die Übertretungen bezahlt, die unter dem ersten Bund begangen wurden. So können jetzt alle, die Gott berufen hat, das versprochene ewige Erbe empfangen. (NGÜ)

Und dieses Versprochene Erbe ist das neue Leben in und durch Jesus Christus. Dieses Erbe tritt zum Vorschein, wenn das Blut Jesu (Symbolfarbe Rot) unser Land von Sünde (Symbolfarbe Schwarz) befreit. Dafür steht symbolisch die Farbe Gold.

Gold
Wer durch Jesus Christus gerettet und geheiligt wurde ist ein neuer Mensch (2.Korinther 5,17). Er strahlt in Reinheit wie Gold. Er reflektiert die Herrlichkeit Gottes, weil er durch Jesus Christus nun Zugang zum Himmlischen Vater hat und ihn anschauen kann. Durch die Gemeinschaft mit Gott, werden wir immer mehr in sein Bild verwandelt. Das ist wahre Freiheit.
Das beschreibt Paulus im zweiten Brief an die Korinther folgendermaßen, in Kapitel 3, Verse 17 und 18:
17 „Der Herr aber ist der Gottesgeist, und wo der Geist des Herrn wirkt, ist Freiheit.
18 So spiegeln wir alle mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wider. Und wir werden seinem Bild immer ähnlicher, denn seine Herrlichkeit verwandelt uns. Das alles kommt vom Herrn, dem Geist.“ (NGÜ)
Wer diese Transformation von Der Dunkelheit zum goldenen Licht durch Jesus Christus erlebt hat, der verweist dann auch andere durch seine Ausstrahlung wiederum auf die Quelle seines neuen Lebens, seiner Ausstrahlung hin: Das Blut von Jesus das schon geflossen ist. Wer davon hört, und es in seinem Herzen glaubt und mit seinem Mund bekennt (Römer 10,9), der wird aus der Dunkelheit erlöst und lebt von nun an im Licht Gottes. Im Brief an die Epheser heißt es im Kapitel 2, Verse 8-14: 8 „Früher gehörtet ihr selbst zur Finsternis, doch jetzt gehört ihr zum Licht, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid. Verhaltet euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten. 9 Ihr wisst doch: Die Frucht, die vom Licht hervorgebracht wird, besteht in allem, was gut, gerecht und wahr ist. 10 Deshalb überlegt bei dem, was ihr tut, ob es dem Herrn gefällt. 11 Und beteiligt euch unter keinen Umständen an irgendeinem Tun, das der Finsternis entstammt und daher keine guten Früchte hervorbringt. Deckt solches Tun vielmehr auf! 12 Denn was manche im Verborgenen treiben, ist so abscheulich, dass man sich schämt, es auch nur zu erwähnen. 13 Doch alles, was aufgedeckt wird, ist dann im Licht als das sichtbar, was es wirklich ist. 14 Mehr noch: Alles, was sichtbar geworden ist, gehört damit zum Licht. Deshalb heißt es auch: »Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten! Dann wird Christus sein Licht über dir leuchten lassen.«“

In diesem Sinne: Lasst und als Kinder des Lichts leben und auch anderen in Deutschland den Weg zu Jesus Christus weisen, damit Sie frei werden und ewiges Leben in Gemeinschaft mit Gott erhalten.
Dafür stehen auch die Farben in unserer Nationalflagge: Schwarz, Rot und Gold. Das Evangelium für Deutschland, erklärt durch drei Farben.
Deutschland braucht eine Kehrtwende. Deutschland braucht Jesus.

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